Schreib-Hilfen

Tipps, Ratschläge und Hilfen zum Schreiben. Wie machst du das? Hilfe bei Schreibblockaden, Hemmungen, Stolpersteinen und Anfangsschwierigkeiten

Schreib-Hilfen

Beitragvon Jacky » 09.03.2007, 11:28

Ich bin im Augenblick dabei ein paar Tutorials zu verfassen, was wesentlich mehr Arbeit ist, als ich zuerst vermutet habe. Das Erste ist so gut wie fertig, aber noch nicht ganz.
Wer es sich trotzdem anschauen möchte, findet es unter:


Schriftsteller-werden.de - Kreatives Schreiben Lernen (Blog)

Gedicht-schreiben.de - Gedichte-Datenbank und Anleitung zum Gedicht-Schreiben.

Literatur-Verlage.de - Liste von Literaturverlagen mit Angaben zu Genre, und Internetadresse.

Artikel:Download:
Für Verbesserungsvorschläge, Kritik, Wünsche, etc. bin ich immer dankbar. Schickt mir einfach eine PN.

EDIT: Alle Änderungen die an diesem Beitrag vorgenommen werden, dienen nur zur Vervollständigung der obigen Liste.
Zuletzt geändert von Jacky am 23.11.2007, 01:35, insgesamt 9-mal geändert.
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Beitragvon Trekki » 10.03.2007, 11:26

Ich glaub die Methode werde ich mal verwenden, um mein "Lieutenant Commander Data"-Werk umzuschreiben.
Obwohl das vielleicht eher ein Bericht ist.
Aber das Mindmapping werde ich auf jeden Fall probieren. 8)
Danke!
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Beitragvon anna » 10.03.2007, 15:07

Und noch mehr Tuts!! :D Wie genial ist das denn :lol: :lol:
Da werd ich mich ja gleich mal durcharbeiten :wink:
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Beitragvon Jacky » 13.03.2007, 23:08

Wieder ein Tutorial mehr. Diesmal zum Schreiben von Geburtstagsgedichten.
Allerdings bin ich mir nicht im klaren darüber, wie hilfreich diese Seite für Nicht-Schriftsteller ist. Deshalb bin ich für alle Anregungen dankbar.
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Beitragvon Jacky » 17.03.2007, 12:20

Mit freundlicher Genehmigung von Passionate habe ich einen genialen Artikel übersetzt, zum Thema "Wie fange ich an?"

Sehr empfehlenswert für alle diejenigen, die nie wissen wie/wo sie anfangen sollen zu schreiben.
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Beitragvon sahara » 19.03.2007, 09:43

Der Artikel über "wie fange ich an" ist wirklich sehr gut!
Ich schreibe schon seit einer Weile an meinem Krimi, aber bis jetzt bin ich mit dem Anfang par tout nicht zufrieden.
Das hat mir endlich einen neuen Anstoß gegeben.
Wo mein Englisch nicht so gut ist, hätte ich mit dem Originaltext auch gar nichts anfangen können :oops:
Vielen Dank :wink:
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Beitragvon Jacky » 02.04.2007, 19:35

Auf Bitten von zwantje, habe ich eine Normseite zum Download bereit gestellt.

Eine Normseite ist laut Definition (siehe Wikipedia), eine Seite mit 30 Zeilen, in denen jeweils 60 Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und Leerzeichen) vorkommen.

Viel Spaß und Erfolg damit.
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Beitragvon Zitkalasa » 20.05.2007, 22:19

schreiben-anfangen.php

Kann es sein, dass du da iwo vergessen hast, eine Kodierung zu schließen? O.o Kann mir nicht vorstellen, dass du alles vom letzten Drittel so groß geschrieben haben willst. ^^"
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Beitragvon Jacky » 21.05.2007, 08:22

Vielen herzlichen Dank, das kommt davon, wenn man vergisst im IE zu testen. Ich habe es gleich behoben.
Wenn dir noch mehr auffällt immer her damit.
Mit freundlichen Grüßen
JackiePTB
Egal was für eine Frage, ich versuche so gute Antworten zu schreiben, dass unsere Seite als Antwort ausgespuckt wird, wenn jemand die gleiche Frage googelt. 8)

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Beitragvon Zitkalasa » 21.05.2007, 13:06

Np. ;3
Nya, da du mich so aufforderst, hab' ich mir mal gleich die anderen noch mal angeschaut und da ist mir doch tatsächlich noch was aufgefallen: Bei Essay schreiben und Schriftsteller werden fehlen die Grafiken oben. Da ist nur das tolle, rote Kreuzchen. Das war's aber, was nicht stimmn könnte, meiner Meinung nach. ^^
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Beitragvon Jacky » 21.05.2007, 21:18

Vielen herzlichen Dank für den Hinweis. Das liegt daran, dass für diese beiden Beiträge noch keine Bilder existieren. Sobald ich morgen wieder zu Hause bin, werde ich die Bildlinks entfernen, biss ich Zeit habe, die Bilder hochzuladen. Das dürfte irgendwann ende nächster Woche passieren.
Noch Mal vielen Dank für Deine Mühe, und Aufmerksamkeit.
Mit freundlichen Grüßen
JackiePTB
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Beitragvon jada » 22.05.2007, 08:38

JackiePTB

AWESOME! Danke für deine Arbeit.

Cheers, jada
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einige Schreib-Tipps

Beitragvon Funkenflug » 23.08.2007, 18:44

Begabung erkennt man nicht zuletzt an dem Mut, ihr zu folgen.
Zu einem Ziel kann man auch "verurteilt" sein.
Es gibt keine "Flugverbindung" zur Kunst.
Schreiben heisst arbeiten.
Der Mensch ist lernfähig bis ins hohe Alter.
Wem keine andere Wahl bleibt, dem wird Anstrengung zur Gewohnheit.
Der Schriftsteller schwimmt gegen den Strom.
Der Schriftsteller muß sich durchsetzen.
Sich zu entscheiden, sich festzulegen heißt verzichten.
Ein Schriftsteller muß sich "loslassen" können.
Versachlichen Sie Ihre Persönlichkeit.
Blicken Sie beim Schreiben nicht in den Spiegel.
Kraftanstrengung beim Schreiben ist nur so lange sinnvoll, als sie in der Bewegungsrichtung des Textes verläuft.
Verlassen Sie nicht den Weg, den der Text selbst erfordert.
Schreiben lernen heißt auch umzuschreiben und neu zu schreiben.
Lernen Sie auch "gegen sich selbst" zu denken.
Erweitern Sie Ihr Bewusstsein.
Unterdrücken Sie nicht ihre instinktiven Reaktionen.
Bündeln sie ihre Aufmerksamkeit.
Steigern Sie Ihr Wachsein, Ihre Empfindlichkeit, die Schärfe Ihres Blicks.
Lernen Sie es, Eindrücke nicht nur aufzunehmen, sondern zu verarbeiten.
Oft ist es besser, Sie vergessen, was Sie ursprünglich gewollt haben und nehmen dann um so leichter das auf, was die Sachlage selbst erfordert.
Die Phantasie ist immer findiger als Ihr Verstand.
Schöpferisches Denken muß Verbindung zu den älteren Strukturen des Gehirns unterhalten.
Nehmen Sie Ihre Phantasie in Zucht.
Geben Sie sich nicht mit dem, was sich als einleuchtend anbietet, zufrieden.
Achten Sie darauf, dass Ihnen die Neugier nicht abhanden kommt.
Denken, das vom übrigen Menschen getrennt ist, dörrt aus.
Schöpfen Sie aus dem "überpersönlichen Gedächtnis" in Ihrem Gehirn: aus den tief eingegrabenen Erinnerungen.
Greifen Sie, wenn Sie denken, auf Urbilder zurück.
Seien Sie bereit für das, was "hinter der Ecke" kommt.
Zum Ergebnis kommen Sie oft nur auf Umwegen.
Was beim Schreiben herauskommt, das Ergebnis, entsteht nur während des Schreibens, nicht vorher.
Scheuen Sie sich nicht, unoekonomisch vorzugehen.
Gute Texte entstehen nicht durch glattes Arbeiten. Die Geschicklichkeit ist der Tod der Kunst.
Schieben Sie den Text hin und her.
Bleiben Sie auch selbst in Bewegung!
Widerstände, Kanten und Ecken lassen Sie so erst richtig in Schwung kommen.
Ohne Spannungen im Gefüge gibt es keinen guten Text.
Bosseln Sie.
Aus lauter kleinen Maschem knüpft man das Netz.
Geben Sie Ihrem Text eine Struktur.
Was keine Gestalt, kein inneres Gerüst hat, das zerfließt.
Manchmal denkt nicht der Schriftsteller, sondern "es" denkt in ihm.
Wer finden will, muß suchen.
Achten Sie darauf, dass Sie an Ihren Einfällen nicht vorübergehen.
Bleiben Sie für Einfälle wach und locker.
Alles Verstehen fängt mit dem Bewundern an.
Allem Schreiben liegt Bewegung zugrunde.
Wer auf der Suche ist, macht sich auf den Weg.
Nichts geht leichter zugrunde, als ein Einfall, der sich selbst erkennt.
Halten Sie den Einfall im Rohzustand fest.
Schweigen Sie über jede noch unfertige Arbeit. Sonst kippen Sie Ihr schöpferisches Gleichgewicht.
Jede schriftstellerische Arbeit muß darauf zielen, die anderen Menschen zu erreichen.
Zuletzt geändert von Funkenflug am 23.08.2007, 19:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Die Psyche des Schriftstellers

Beitragvon Funkenflug » 23.08.2007, 18:50

In der Psyche von literarisch schöpferischen Persönlichkeiten existiert ein Nebeneinander von Eigenarten und Merkmalen, die sich normalerweise gegenseitig auszuschließen scheinen.

Das ist das Fazit eines Übersichtbeitrages, den NORBERT GROEBEN vom Psychologischen Institut der Universität Heidelberg mit Unterstützung der Stiftung Volkswagenwerk für das von RALPH LANGER herausgegebene Buch PSYCHOLOGIE DER LITERATUR (Psychologie Verlags Union, Weinheim) verfaßt hat.

Diese sogenannte "polare Integration" offenbart sich zum Beispiel darin, dass Schriftsteller zwar im allgemeinen überdurchschnittliche "Ich-Stärke" zeigen, jedoch gleichzeitig auch besonders viel Ängste, Depressionen und Gefühlsschwankungen durchmachen.

Darüber hinaus vereinigen Autoren eine starke Selbstbezogenheit mit einem intensiven Einfühlungsvermögen und ausgeprägter Fürsorglichkeit, also Eigenschaften, die sich normalerweise ebenfalls unversöhnlich gegenüberstehen.

Das gleiche gilt für die Fähigkeit, unerschütterliches Selbstbewußtsein und Vertrauen für die eigenen Schöpfungen zu empfinden, dabei jedoch gleichzeitig massive Selbstzweifel und Selbstkritik zuzulassen.

Der "göttliche Funke" springt am besten in Stimmungen über, die sich paradoxerweise durch eine Verbindung von lockerer Entspanntheit mit gebündeltem Konzentrationsvermögen auszeichnen.

Anders als der literarisch Unbegabte vermögen Schriftsteller auch, Phänomne kritisch "auseinanderzunehmen", zur gleichen Zeit jedoch auch die losen Enden konstruktiv zusammenzubringen.

Bei aller Offenheit für das Vage, Verzwickte und Unkonventionelle sind sie schließlich doch mit der Gabe beseelt, Dinge zu Ende zu denken und im Geist geordnete Verhältnisse herzustellen.

_Ende der Zitate_
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Beitragvon Romilly » 24.08.2007, 14:44

Hi Funkenflug!

Das klingt sehr interessant. Steht das alles in dem Buch von Ralph Langer?

Ich hab da grad mal bei Amazon nach gesucht, aber nichts gefunden. Wo kann man das herkriegen?

Ciao Romy
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